Meckatzer Löwenbräu setzt erneut auf ökologische Lärmschutzwand von Rau

Kaufbeuren/Meckatz (jm).
Herrlich: Ein kühles Meckatzer vom Fass am lauen Sommerabend. Damit die Gäste im neuen Biergarten der Allgäuer Traditionsbrauerei Meckatzer Löwenbräu in Heimenkirch-Meckatz (Westallgäu) die Bierspezialitäten und Schmankerln der regionalen Küche ungestört genießen können, investierte die Brauerei erneut in eine ökologische Lärmschutzwand vom Allgäuer Spezialanbieter Rau Geosystem Süd GmbH. Die mit über 600 Efeu-Planzen bewachsene „Grüne Hecke“ schirmt den Biergarten nicht nur schallmäßig, sondern auch optisch von der Ortsdurchfahrt ab.

Vom Straßenlärm abgschottet, geht’s im Biergarten der Meckatzer Löwenbräu in Meckatz besonders gemütlich zu.

„Die Besonderheit liegt darin, dass sich unsere Lärmschutz-Hecke optisch an die Konturen der Umgebung anpasst. Die Fußbreite verjüngt sich zum Teil von 1,20 Meter bis auf 40 cm, und auch die Höhe der Wand ist zwischen 1,50 und 3,30 Meter variabel gehalten“, erklärt Erwin Königsberger, Geschäftsführer der Rau Geosystem Süd GmbH mit Sitz in Kaufbeuren.

Mit dieser Flexibilität und ihrer CE-Zertifizierung sticht die „Grüne Hecke“, die derzeit bundesweit zum absoluten Lärmschutz-Renner avanciert, andere Lärmschutzkonstruktionen aus. „Wir können im Notfall noch direkt bei der Montage auf der Baustelle reagieren und die Konstruktion ändern, wenn es den technischen und baulichen Anforderungen entspricht. Das ist mit anderen Systemen wie Betonfertigteilen natürlich nicht möglich“, erläutert Königsberger.

Die in Meckatz installierte Rau R3 extensiv ist 77 Meter lang und wurde mit insgesamt 230 Tonnen Sand und Schotter befüllt. Um eine besonders schnelle Begrünung zu gewährleisten, wurde im oberen Drittel der Wand ein weiterer Pflanzhorizont eingezogen. Außerdem musste die Wandinstallation so individuell angepasst werden, dass an den Mauern des Brauereigebäudes keine Schallreflektionen entstehen und in den Biergarten strahlen.

Für die Rau Geosystem Süd GmbH ist die „Grüne Hecke“ am Bierstüble der Meckatzer Löwenbrau nicht nur eine besondere Referenz mit hohem architektonischem Anspruch, sondern auch Ausdruck der hohen Kundenzufriedenheit. Denn bereits im Jahr 2008 installierten Erwin Königsberger und sein Team die erste Lärmschutzwand im Auftrag der Meckatzer Löwenbräu, und zwar auf der anderen Straßenseite entlang des Brauereigebäudes. „Wer jetzt durch Meckatz fährt, fährt also durch eine von uns installierte Lärmschutz-Allee“, freut sich Königsberger.

Eine ökologische Lärmschutzlösung war der Brauerei von Anfang an sehr wichtig. „Wir möchten, dass unsere Qualitätsphilosophie für die Besucher sinnlich erlebbar wird. Genuss geht in Meckatz weit über das Kulinarische hinaus. Kunst und Architektur spielen bei uns eine wichtige Rolle – alles soll aber letztlich unsere Gastfreundschaft und Willkommenskultur unterstreichen“, sagt Michael Weiß, Geschäftsführer der Meckatzer Löwenbräu. Dem Brauereichef ist wichtig, „dass die Besucher in der neu gestalteten Begegnungsstätte fühlen, schmecken und sehen können wofür die Marke Meckatzer steht.“

Weil auch Kinder im Biergarten der Meckatzer Löwenbräu stets willkommen sind, kommt der neuen Lärmschutz-Wand noch eine weitere wichtige Funktion zu: Sie sorgt auch dafür, dass die kleinen Gäste beim Spielen nicht auf die Straße laufen können.

Über die Grüne Lärmschutz-Hecke:
Die ökologischen Lärmschutzwände von Rau bieten Sicht-, Schall- und Lärmschutz von Anfang an. Die Begrünung der Wand entwickelt sich schnell und von selbst auf einem Vlies mit aufgesteppter Kokosfaser. Wandmaterial und Oberflächenstruktur der ökologischen Lärmschutzwände bieten nach EN ISO 140-3 die bestmögliche Schalldämmung und den höchsten Standard bei der Schallabsorption.

Die bepflanzten Lärmschutzwände von Rau schlucken nicht nur den Schall, sondern auch Abgase und tragen durch die Austauschprozesse bei der Photosynthese nachhaltig zum CO2-Gleichgewicht bei. Die Wände nutzen den Regen und kommen somit ohne künstliches Bewässerungssystem aus. Rau verwendet ein UV-beständiges, unverrotbares Geotextil, das extra für das Unternehmen aus Kaufbeuren produziert wird. Durch ein Stecksystem entfallen aufwändige Schweißarbeiten. Das System wird von Fachkräften vor Ort aufgestellt, kann aber auch als Bausatz geliefert werden.

Die massiven und stückverzinkten Trägerprofile und Gittermatten des vorgefertigten Korbgerüsts sind korrosionsbeständig und so stark dimensioniert, dass statische Anforderungen erfüllt werden. Mit wenig Aufwand können sogar Photovoltaik-Module montiert werden. Mit dieser weltweit einzigartigen Kombination können Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen bereits nach vier Jahren Geld verdienen.

Technische Daten
Schalltechnische-Bewertung:
Die gesetzlichen Anforderungen an die Schalldämmung besagen, dass die Schalldämmung einen Einzahlwert von mindestens DLR > 24 dB aufweisen muss und damit der Gruppe B3 gemäß DIN EN 1793-2 zuzuordnen ist. Rau-Lärmschutzwände erfüllen diese Anforderungen mit einem berechneten Einzahlwert zur Luftschalldämmung von DLR = 67 dB absolut sicher. Dies gilt auch für die Schallabsorption. Rau-Lärmschutzwände erreichen hier einen Einzahlwert zur Schallabsorption von DLa = 20 dB der Gruppe A mit der Einstufung „hochabsorbierend“ und sind gemäß DIN EN 1793-1 zuzuordnen.

Aufbau des Lärmschutzwandsystems:
Das Rau-Lärmschutzwandsystem wird als Metallgitterkonstruktion ausgeführt, das mit Geotextil ausgekleidet und mit Erdsubstrat verfüllt wird. Der Aushub aus dem Einbau der Wand wird aus dem Straßenbau verwendet. Die verzinkte Trägerkonstruktion und die Gittermatten sind absolut korrosionsbeständig und somit enorm haltbar. Die Korbgebilde können (fugenlos) zusammengesteckt werden und sind als Endlossystem einsetzbar. Das Geotextil besteht aus unverrottbarem Faserflies mit aufgesteppter Kokosfaser. Die Volumendichte des Erdsubstrats beträgt im trockenen Zustand p≈1400 kg/m³ und im erdfeuchten Zustand p≈1600 kg/m³. Die minimale Dicke der Rau-Lärmschutzwände beträgt 0,25 m. Die minimale flächenbezogene Masse der Wand ergibt sich bei trockenem Zustand des Erdsubstrats zu m≈560 kg/m³.

Weitere Informationen:
Rau Geosystem Süd GmbH, Fichtenweg 8, 87600 Kaufbeuren, Tel.: +49 (0) 8341/ 9957180, Fax: +49 (0)8341/9957182, Mobil: +49 (0)174/1772383.
info@rau-systeme-sued.de
www.rau.de
Ansprechpartner: Erwin Königsberger

Worddownload:
http://www.jensen-media.de/download/rau/laermschutz_allee.doc

Bildgalerie mit Download:
http://www.jensen-media.de/webgalerie/rau/laermschutz_allee/index.html

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