Osnabrück (jm) – Die gebundene Pflasterbauweise erfreut sich wachsender Beliebtheit: Das zeigte einmal mehr das 1. Straßenbauforum von tubag, Premiummarke der quick-mix Gruppe für den Garten-, Landschafts- und Straßenbau. Rund 150 Ingenieure und Architekten, Fachhandwerker und Baustoffhändler nahmen an den drei jeweils eintägigen Seminarveranstaltungen teil und informierten sich unter anderem über das neue Merkblatt M FPgeb sowie dessen Umsetzung in der Praxis. Die neue Seminarreihe fand in Berlin, Hannover und München statt. tubag widmete sich damit erstmals schwerpunktmäßig dem Straßenbau.

„Die Premiere unseres 1. Straßenbauforums ist vollauf geglückt. Wir freuen uns sehr, dass sich so viele Fachleute aktiv mit innovativen Straßenbau-Lösungen und den neuen Regelwerken befasst haben. Die gute Resonanz zeigt, dass wir das passende Konzept und die richtigen, zukunftsweisenden Themen angeboten haben“, sagt Michael Twyhues, Produktmanager Garten-, Landschafts- und Straßenbau bei der quick-mix Gruppe.

Der thematische Fokus des 1. Straßenbauforums lag auf dem neuen „Merkblatt für Flächenbefestigungen mit Pflasterdecken und Plattenbelägen in gebundener Ausführung (M FPgeb), Ausgabe 2018 (R2)“ der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). Dipl.-Ing. Bernd Burgetsmeier hatte als Autor an dem neuen Merkblatt mitgewirkt und brachte dessen Inhalte den Teilnehmern des Straßenbauforums näher. Der Bausachverständige ging dabei explizit auf Fallstricke ein und zeigte auf, wie Schäden von vornherein vermieden werden können. Technisch anspruchsvolle Herausforderungen stellen demnach zum Beispiel Bewegungsfugen dar. „Eine gute Haftzugfestigkeit zwischen Stein und Bettung verringert die Temperaturdehnung deutlich. Die Verwendung einer Haftschlämme ist unerlässlich“, so Burgetsmeier in seinem Vortrag.

Der Bauingenieur ging außerdem auf die ATV DIN 18318 „Verkehrswegebauarbeiten – Pflasterdecken und Plattenbeläge in ungebundener Ausführung, Einfassungen“ ein, an deren Neuordnung er ebenfalls beteiligt war. Burgetsmeier erläuterte unter anderem, welche Belange aus dem Garten- und Landschaftsbau erstmals in die Norm eingearbeitet wurden. Neu aufgenommen wurde demnach zum Beispiel die Unterscheidung von begeh- und befahrbaren Flächen, deren jeweilige Gefälleausbildung und Fugenfüllstoffe. Wieder aufgenommen wird die gebundene Bauweise.

Die technischen Eigenschaften und die Leistungsfähigkeit von Drainbeton als wasserdurchlässige Tragschicht für die gebundene Bauweise stellte Dr. Klaus Felsch von der Heidelberg Cement AG beim 1. Straßenbauforum von tubag vor. Er erläuterte die Vorteile von versickerungsfähigen Verkehrsflächen aus Beton und erklärte:„Ein Hohlraumgehalt ab 15 Vol.-% bewirkt eine hohe Wasserdurchlässigkeit bei gleichzeitig hoher Belastungsfähigkeit.“

Abgerundet wurde das 1. Straßenbauforum mit zahlreichen tubag-Referenzen aus ganz Deutschland, welche die jeweils in den Regionen tätigen Projektmanager vorstellten.

Weitere Informationen unter: www.tubag.de

Über die quick-mix Gruppe GmbH & Co. KG:

Die quick-mix Gruppe mit Hauptsitz in Osnabrück ist ein internationaler Anbieter für nachhaltige System-Baustoffe in Premiumqualität. Unter den Marken quick-mix, SCHWENK Putztechnik, strasser und tubag werden Werktrockenmörtel und bauchemische Produkte für Mauerwerk, Fassade und Innenraum, Fliese und Boden sowie für den Garten-, Landschafts- und Straßenbau entwickelt, produziert und vermarktet. quick-mix ist ein Unternehmen der Sievert Baustoffgruppe.

Bildunterschrift:

Rund 150 Ingenieure, Architekten, Fachhandwerker und Baustoffhändler nahmen am 1. Straßenbauforum von tubag teil. Dipl.-Ing. Bernd Burgetsmeier brachte ihnen unter anderem das neue M FPgeb für die gebundene Bauweise näher. Foto: Ingo Jensen/tubag


					
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