1970 machte sich Jørn Bolding als Logistiker selbständig und hat sich bis heute seine Leidenschaft für die Transportbranche bewahrt. Auch mit mittlerweile 75 Jahren ist es für den Dänen selbstverständlich, sich von Montag bis Freitag um die Belange seiner Kunden zu kümmern.

Als selbständiger Fuhrunternehmer hatte er zunächst mit eigenem Fahrzeug zahlreiche Transporte durchgeführt, die ihn quer durch ganz Europa und sogar bis in den Iran geführt haben. 1977 begann Bolding schließlich, sich mehr und mehr auf den Vertrieb und den Service für Schwerlast- und Spezialtransportlösungen zu konzentrieren und gründete die Jørn Bolding A/S. Bereits ein Jahr später, vor genau 40 Jahren, vermittelte er dann das erste Goldhofer-Fahrzeug nach Dänemark, einen TU 3 mit Rampen, was den Beginn einer äußerst erfolgreichen Zusammenarbeit markierte.

Heute zählt Bolding mit unzähligen Fahrzeugvermittlungen an Kunden in Dänemark, Schweden, Norwegen, Island und den Nordatlantischen Inseln zu den erfahrensten und besten Goldhofer-Vertriebspartnern überhaupt. Mehr als 60 Prozent des Gesamtumsatzes erzielt er mit den Fahrzeugen des Memminger Weltmarktführers für Schwerlast- und Spezialtransporte. Ein elfköpfiges Expertenteam kümmert sich um den Vertrieb neuer und gebrauchter Goldhofer-Module. In der firmeneigenen Servicewerkstatt werden nicht nur Wartungs- und Reparaturdienstleistungen, sondern auch von Kunden gewünschte Modifikationen durchgeführt.

An der Spitze des Unternehmens findet sich gleich dreimal der Name Bolding: Neffe Per Bolding ist seit fast 25 Jahren dabei und kümmert sich um die Bestandskunden. Sohn Peter kam 2001 dazu und zeichnet sich für den Export und das Gebrauchtwagengeschäft verantwortlich. Neffe und Sohn arbeiten eng mit Jørn Bolding zusammen und sichern so den Fortbestand des Unternehmens unter familiärer Führung.

Jørn Bolding lebt nicht nur dafür, Transportgüter in Bewegung zu bringen, sondern ist selbst gerne unterwegs: als Goldhofer-Botschafter in den Ländern seines Vertriebsbereiches und natürlich – immer wieder gemeinsam mit bestehenden oder neugewonnenen Kunden – ins Goldhofer-Hauptquartier. „Wenn der Kunde komplexe Modifikationen für ein Fahrzeug wünscht, erarbeiten wir mit den Ingenieuren von Goldhofer gemeinsam eine passgenaue Lösung und sind bei der Fahrzeugübergabe dabei“, so Jørn Bolding. Seine Erfahrungen als Fahrer, fließende Deutschkenntnisse und die jahrzehntelange Zusammenarbeit mit Goldhofer machen ihn dabei zu einem unverzichtbaren Ansprechpartner. „Es ist schon ganz gut zu wissen, dass Räder rund sind“, kommentiert Bolding schmunzelnd die Frage, ob seine Erfahrungen als Transporteur hilfreich bei der Umsetzung von Kundenwünschen seien.

Das Verhältnis zu Goldhofer ist seit Jahren von gegenseitigem Vertrauen und persönlicher Wertschätzung geprägt, besonders zu Goldhofer-Gebietsverkaufsleiter Karlheinz Nagl, mit dem Bolding seit über 30 Jahren eng zusammenarbeitet: „Nach all den Jahren haben wir in gewissen Situationen nahezu die gleiche Blutdruckerhöhung“, sagt Bolding lachend. „Doch vor allem freuen wir uns, wenn wir gemeinsam Fahrzeuge an zufriedene Kunden übergeben können.“

Jørn Bolding kennt die Bedürfnisse der skandinavischen Transportbranche genau und hat auch die Veränderungen in den vergangenen Jahren aufmerksam verfolgt: „Wir sind aufgrund unserer geografischen Lage so etwas wie die Vorreiter in der Windenergie. Daher habe ich schon sehr früh entsprechende Transportvorrichtungen vermitteln können. Ganz am Anfang waren das Goldhofer-Rohradapter RA 2, 3 und 4, heute sind natürlich FSH und die FTV 300 und 500 das Mittel der Wahl. Insgesamt steigt das Volumen einzelner Ladegüter in der Transportbranche. Aus Kostengründen werden heute Bauteile im Werk schlüsselfertig gebaut, um am Zielort ohne aufwendige Montage direkt eingesetzt werden zu können. Als Folge sinkt die Zahl an Transportunternehmen, die derart komplexe Projekte stemmen können auf einige wenige Große und zum anderen steigen die Ansprüche an die Transportmodule stetig weiter an.“ Es sind Aussagen wie diese, die zeigen, wie tief Jørn Bolding in seiner Arbeit verwurzelt und am Puls der Zeit ist.

Karlheinz Nagl: „Statt sich mehr seinem Hobby Golf zu widmen, hat sich sein Handicap laut eigener Aussage zuletzt eher verschlechtert: Das liege daran, sagt er, dass er immer noch so viel Spaß an der Arbeit hat. Goldhofer kann sich glücklich schätzen, seit 40 Jahren einen so einzigartigen Vertriebsprofi in seinen Reihen zu haben.“

Bildunterschrift:
Übergabe eines Modellpräsents an Jørn Bolding (von links): Rainer Auerbacher, Karlheinz Nagl und Jørn Bolding. Foto: Goldhofer

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