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Susanne Schwarztrauber beim Kitesurf-Weltcup auf Sylt

Nach eineinhalb Jahren Wettkampfpause jetzt ein besonderer Show-down vor Westerland: Wenn die bayerische Kitesurferin Susanne Schwarztrauber aus dem Team von Core-Kites am Dienstag beim GKA Kitesurf-Weltcup auf Sylt an den Start geht, dann ist das für die 33-jährige aus Bad Abbach bei Regensburg die Rückkehr an den Ort ihres größten Erfolges: Denn vor zwei Jahren erreichte die Oberpfälzerin auf Sylt mit Platz 3 das beste Ergebnis ihrer Karriere und legte damit den Grundstein für den sechsten Rang im Gesamtweltcup. Im Jahr 2020 fand coronabedingt nur ein Kite-Surf-Weltcup auf Sal (Kapverden) statt, weitere Bewerbe – darunter auch der geplante Sylt-Stopp – fielen aus.

„Es ist toll, dass endlich wieder ein Wettkampf stattfindet und unser Sport wieder in den Fokus der Öffentlichkeit rückt. Ich freue mich auf Sylt und darüber, dass der sportliche Stillstand vorbei ist“, sagt Schwarztrauber. Die Vorbereitung lief für die Diplom-Pharamzeutin allerdings alles andere als optimal. „Ich habe das Beste aus der Situation gemacht und eben im teilweise sechs Grad warmen Wasser der Nordsee trainiert. Aufgrund von Corona war es nicht möglich und natürlich auch nicht angebracht, zum Trainieren an tolle Wellenspots in der Weltgeschichte herzumzufliegen“, so die Bad Abbacherin, die mit ihrem Freund in Holland lebt.

Ohnehin trat der Kitesurf-Sport in den vergangenen Monaten immer wieder in den Hintergrund im Leben von Susanne Schwarztrauber, die mit ihrer Familie Anfang des Jahres den Tod ihres Vaters verkraften musste. Außerdem ist die Bad Abbacherin gerade dabei, ein eigenes Startup im Kosmetikbereich zu gründen.

Beim GKA Kitesurf-Weltcup misst sich Susanne Schwarztrauber mit 15 Konkurrentinnen in der Disziplin Kite-Surf, einer Kombination aus Wellenreiten und dem so genannten Strapless Freestyle. Beim Wellenreiten geht es um das möglichst flüssige Abreiten der Wellen mit spektakulären Manövern, beim Strapless Freestyle um artistische Flugmanöver mit dem Kitesurfboard ohne Schlaufen.

Die Kabbelwelle von Sylt könnte dabei sogar ein Plus für die Bayerin sein. Denn die Konkurrentinnen aus Südamerika oder Australien sind diese Bedingungen von ihren Trainingsspots her nicht gewohnt.

Foto: Leonie Meyer

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