Die Kreisbaugesellschaft Heidenheim GmbH mit Sitz in Giengen hat auch im
Geschäftsjahr 2014 erfolgreich gearbeitet: Das Unternehmen
erwirtschaftete einen Jahresüberschuss von über 876.000 Euro, die
Bilanzsumme stieg auf 89,5 Millionen Euro und die Gesellschafter
erhalten eine zweiprozentige Rendite auf das Stammkapital, das bei 2,035
Millionen Euro liegt. Das geht aus dem Jahresabschluss 2014 hervor, der
nun gemeinsam mit dem Geschäftsbericht auf der Gesellschafterversammlung
vorgestellt wurde.

Mit der Präsentation waren die Anteilseigner sehr zufrieden und so
wurden sowohl Aufsichtsrat als auch die Geschäftsführung einstimmig
entlastet. „Bei der Kreisbau ist wirklich alles im grünen Bereich“,
erklärte Landrat Thomas Reinhardt, der gleichzeitig Vorsitzender des
Aufsichtsrates ist. Geschäftsführer Wilfried Haut und Prokurist
Hans-Jürgen Kling hatten den Gesellschaftern eine makellose Bilanz
präsentiert, die auch den Abschlussprüfern gefiel. Der Verband
baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. hatte
dem Jahresabschluss 2014 bereits im Vorfeld den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt.

„Die gute Bilanz ist die Belohnung für unsere konsequent vorausschauende
und solide Geschäftspolitik. Wir arbeiten jedes Jahr hart an unserem
Erfolg und das Ergebnis kann sich einmal mehr sehen lassen“, erklärte
Kreisbau-Geschäftsführer Wilfried Haut im Rahmen der
Gesellschafterversammlung.

Laut Bericht liegt der Eigenkapitalanteil des Unternehmens mittlerweile
bei 30,3 Millionen Euro. Das bedeutet, er erreichte mit mehr als einem
Drittel der Bilanzsumme erneut einen brancheninternen Spitzenwert. Die
Bilanzsumme der Kreisbau stieg ebenfalls an: Mit der neuen Rekordsumme
von 89,5 Millionen Euro erreichte sie nicht nur den höchsten Wert in der
15-jährigen Amtszeit von Wilfried Haut an der Spitze des
Wohnungsbauunternehmens, sondern auch in der Geschichte der Kreisbau.
„Ausschlaggebend dafür war die Steigerung des Anlagevermögens durch die
Fertigstellung der beiden Mietwohnungsneubauten in der Brenzquellstraße
8 in Königsbronn und der Neunhoefferstraße 3 in Heidenheim mit jeweils
elf Wohneinheiten“, so Haut. Darüber hinaus erstellte die Kreisbau im
Geschäftsjahr 2014 noch elf weitere Mietwohnungen in der
Otto-Merz-Straße 33 in Herbrechtingen. Dieses Projekt wurde im Frühjahr
2015 abgeschlossen. Durch den Verkauf von sechs Bestandswohnungen an
bestehende Mieter gelang es dem Unternehmen, stille Reserven zu heben
und so zusätzlich Mittel freizumachen, die für bevorstehende
Großprojekte benötigt werden.

Eine dieser neuen großen Herausforderungen ist das Projekt „Wohnen an
der Brenz“ in Giengen mit einem Gesamtinvest von fast 17 Millionen Euro.
Auf dem ehemaligen AWG-Areal sollen in vier Bauabschnitten mehr als 70
neue Wohneinheiten zur Vermietung entstehen. Im Geschäftsjahr 2014 war
die Kreisbau nicht nur mit der kompletten Planung beschäftigt, sondern
auch mit dem Abriss bestehender Bauten, der Altlastenentsorgung und der
Baureifmachung. Seit Juni 2015 laufen auf dem Gelände die Arbeiten im
ersten Bauabschnitt.

Diskutiert wurde auf der Gesellschafterversammlung auch die aktuelle
Situation der Unterbringung von Flüchtlingen im Landkreis Heidenheim.
„Wir haben den Kommunen einmal mehr klargemacht, dass wir sie bei allen
Projekten sehr gerne als Wohnungsdienstleister unterstützen“, so Haut.
In Herbrechtingen baut die Kreisbau bekanntlich im Rahmen des
Förderprogramms der Landesregierung ein einfach ausgestattetes
Mehrfamilienhaus zur Anschlussunterbringung von Flüchtlingen. „Bei
solchen Projekten müssen die Rahmenbedingungen stimmen, nur dann macht
ein Engagement Sinn für uns“, erklärt Prokurist Hans-Jürgen Kling. Der
Vorschlag, leer stehende Wohnungen aus dem Bestand des Unternehmens
kurzerhand zu Flüchtlingsunterkünften umzufunktionieren, lasse sich
allerdings nicht kostengünstig realisieren. „Bei diesen Häusern aus den
50er Jahren erkennt man von außen nicht unbedingt, wie wirtschaftlich
verbraucht die Wohnungen in Wirklichkeit sind. Hier müsste mit einem
hohen finanziellen Aufwand renoviert werden, der nicht darstellbar ist“,
so der Finanzchef des Unternehmens.

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