Brenz/Giengen (jm).
20 Jahre lang hat Wilfried Haut die Kreisbaugesellschaft Heidenheim als Geschäftsführer geprägt. Jetzt wurde der 65-Jährige im Rahmen einer Feier auf Schloss Brenz von seinen Kollegen, dem Aufsichtsrat und den Gesellschaftern der Kreisbau gemeinsam in den Ruhestand verabschiedet, der offiziell am 30. September beginnt.

„Sie haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten wirklich Großartiges geleistet. Nicht nur für das Unternehmen, sondern für die Menschen im Landkreis Heidenheim. Mit immer wieder neuen Ideen und Projekten haben Sie maßgeblich zur Wohnraumversorgung im Landkreis Heidenheim beigetragen. Immer wieder ist es Ihnen gelungen, mit ihrem Team neue Benchmarks zu setzen“, erklärte Dieter Steck, der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Kreisbaugesellschaft Heidenheim im Rahmen der Feierstunde.

Viele Großprojekte

Steck erinnerte dabei an das jüngste Großprojekt wie etwa die Entwicklung des Neubaugebiets auf dem ehemaligen AWG-Areal in Giengen, wo die Kreisbau in vier Bauabschnitten 73 Wohnungen errichtete, aber auch an das Baugebiet „Wohnen beim Kloster“ auf dem ehemaligen Merz-Areal in Herbrechtingen. „Das sind herausragende Beispiele dafür, wie man aus Industriebrachen neuen modernen Wohnraum entwickeln kann. Und das besonders nachhaltig und ökologisch, weil bestehende innerstädtische Grundstücke in Form von Flächenrecycling wiederverwertet werden“, so Steck.

Mut zum Wandel

Herausforderungen gab es für Wilfried Haut in seiner Funktion als Geschäftsführer der Kreisbau etliche. Zu Beginn seiner Amtszeit stand noch das Bauträgergeschäft im Fokus der Geschäftstätigkeit. Nennenswerte Projekte sind hier die Neue Ortsmitte in Gerstetten oder auch das Königsbronner Feld in Steinheim. Später stand die Modernisierung des Wohnungsbestandes im Vordergrund. Mit Geschick und Gespür gelang es Wilfried Haut und seinem Prokuristen Hans-Jürgen Kling immer wieder, unrentable Objekte vom Markt zu nehmen und so das Portfolio der Kreisbau stetig zu optimieren. Alte Wohnhäuser aus den 50-er Jahren wurden entweder verkauft oder abgerissen und durch modernen Mietwohnungsbau ersetzt. Und auch, als es vor ein paar Jahren darum ging, Wohnraum für Flüchtlinge zu schaffen, hatte die Kreisbau wieder einmal die Nase vorn und setzte neue Standards im preiswerten Wohnungsbau.

Der Erfolg gibt der Kreisbau Recht. Innerhalb der vergangenen 20 Jahre erzielte das Unternehmen Jahresüberschüsse von insgesamt 18 Millionen Euro, also im Schnitt fast eine Million Euro pro Jahr. „Für mich waren es wirklich 20 tolle Jahre hier in Giengen. Ich hatte stets ein tolles Team, auf das ich mich verlassen konnte und auch im Aufsichtsrat und im Kreise der Gesellschafter habe ich eine große Offenheit gegenüber meinen Ideen gespürt. Dieses Vertrauen und das gegenseitige Miteinander waren die Schlüssel zum Erfolg. Es hat einfach Spaß gemacht, neue Projekte anzupacken und eigene Ideen zu verwirklichen. Für dieses große Vertrauen möchte ich mich bei allen Beteiligten sehr herzlich bedanken“, erklärte Wilfried Haut, der seinem Nachfolger Jan Termin ein gut bestelltes Haus übergibt.

„Ich weiß, dass die Messlatte sehr hoch liegt. Aber Herr Haut hat mich ja in den vergangenen Monaten perfekt auf meine neue Aufgabe vorbereitet. Da kann gar nichts schief gehen“, sagte Termin mit einem Schmunzeln und bedankte sich für die hervorragendes Einarbeitung durch seinen Vorgänger. Der 42-jährige tritt am 1. Oktober offiziell die Nachfolge von Wilfried Haut als Geschäftsführer an und nutzte die Zeit seit 1. Juli dafür, das Unternehmen und alle Prozesse der Kreisbau kennenzulernen.

Klar, dass Wilfried Haut zum Ende der „Haut-Ära“ mit vielen Ratschlägen für den neuen Lebensabschnitt bedacht wurde.

Bildunterschrift:
Kreisbau-Geschäftsführer Wilfried Haut (links), wurde jetzt offiziell in den Ruhestand verarbschiedet. In den vergangenen Monaten arbeitete er bereits seinen Nachfolger Jan Termin ein, hier auf dem Bild mit Dieter Steck, dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden, und Prokurist Hans-Jürgen Kling (von links) Foto: Kreisbau

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