Hamburger Architektin belegt mit einer Wiege aus Holz den 2. Platz in Cortina d’Ampezzo

Cortina d’Ampezzo (jm).
Die Hamburger Architektin Inka Dropmann (iD Studio) hat ihren ersten internationalen Design-Preis gewonnen. Mit einer aus zwei Stühlen 
konzipierten Holzwiege belegte die Diplom-Ingenieurin den zweiten Platz beim Wettbewerb „Wo meine Wiege stand“, den die Fakultät für Design und 
Künste der Freien Universität (Bozen) und der Tourismusverband des italienischen Spitzenferienortes Cortina d’Ampezzo (Venetien) erstmals 
veranstaltet hatten. Insgesamt hatten sich 23 Designer und Architekten beteiligt. Der erste Preis ging an die russische Studentin Anna Matosova.
Bei der Preisverleihung, von links:  Jurymitglied Professor Kuno Prey der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen, Tischlermeister Claudio Faloppa, Preisträgerin Inka Dropmann und Timo Salli, Professor an der Aalto University in Helsinki. Foto: Giacomo Pompanin

Bei der Preisverleihung, von links: Jurymitglied Professor Kuno Prey der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen, Tischlermeister Claudio Faloppa, Preisträgerin Inka Dropmann und Timo Salli, Professor an der Aalto University in Helsinki. Foto: Giacomo Pompanin

„Ich freue mich natürlich sehr über diese Auszeichnung, zumal die Jury internationales Format und ich die Experten mit meinem Ansatz überzeugen 
konnte“, erklärte Dropmann nach der Preisverleihung in den Dolomiten. Die Wiege von Inka Dropmann ist zwei an den Sitzflächen zusammen geschobenen
Schaukel-Stühlen nachempfunden. Wie man auf solch eine kreative Idee kommt? „Das war Zufall, ein Geistesblitz sozusagen. Wenn man Kleinkinder mit 
zu einem Fest, beispielsweise einer Hochzeit, nimmt und sie dann müde werden, schiebt man oft zwei Stühle zusammen, auf denen die Kinder schlafen 
können. Das war der Anstoß für meinen Entwurf“, erklärt die Hamburger Architektin, deren Entwurf nun vom Ampezzaner Tischlermeister Claudio 
Faloppa gebaut wird. 

Laut den Wettbewerbsstatuten muss die Wiege aus typischen Materialien der Ampezzaner Dolomiten gefertigt werden und sollte, entsprechend des 
Wachstum des Kindes, bis zu einem Alter von fünf Jahren mitwachsen. „Wir haben bereits gemeinsam die Materialauswahl getroffen und die Details 
besprochen. Ich bin gespannt darauf, wie Claudio meinen Entwurf handwerklich umsetzt“, so Dropmann. Die Entwürfe der drei Preisträger und fünf 
weiteren Finalisten werden im Rahmen des berühmten „Cortina Fashion Weekend“ vom 6. bis 8. Dezember im Nobelort der breiten Öffentlichkeit 
präsentiert.

Der Tourismusverband „Cortina d’Ampezzo“ hatte nicht nur 23 Designer und Architekten, sondern auch eine hochkarätige Jury für den Wettbewerb 
begeistern können. Diese war mit Lazareva Nadezhda Nicolaevna, der Leiterin der „International Design School“ in London und Moskau, sowie Timo 
Salli, Professor der Aalto University in Helsinki, besetzt. Weitere Jurymitglieder waren Lars Quadejacob, Chefredakteur des Magazins „Design 
Report“, Professor Kuno Prey der Fakultät für Design und Künste der freien Universität Bozen, Michele Merlo, Architekt und Vizepräsident der 
Architekturstiftung Belluno Dolomiti, sowie der Kunsthandwerker Roberto Zambelli und der Fotoreporter Stefano Zardini.

Zwar gehen bereits einige Auszeichnungen in Architekturkategorien auf das Konto von Inka Dropmann. Einen Designpreis hatte sie dagegen bisher noch
nie gewonnen. Im Laufe ihrer Karriere entwickelte sie aber immer mehr eine große Leidenschaft für Innenraumdesign. So kreierte sie beispielsweise 
schon 2008 das „kids tool“, einen DIN-A3-Block mit angebrachten Rollen, der nicht nur mobiler Malblock, sondern auch Hocker ist. 

Nach Cortina d’Ampezzo will Inka Dropmann bald wieder fahren. „Ich bin von den Dolomiten genauso beeindruckt wie von der Herzlichkeit und der 
Gastfreundschaft der Menschen hier. Wenn meine Kinder das passende Alter haben, machen wir hier sicher gerne Skiurlaub“, so die Architektin, die 
seit ihrem sechsten Lebensjahr begeisterte Skifahrerin ist.

Auch die anderen sieben Finalisten und die Jurymitglieder zeigten sich nach ihrem dreitägigen Aufenthalt in den Ampezzaner Dolomiten begeistert. 
Nach der Preisverleihung ging es für alle in die Höhe: mit dem Sessellift gemeinsam zum Rifugio Scoiattoli, von dort aus wanderte die Designer- 
und Jurygruppe auf den Monte Averau (2649 m).

Über Cortina d’Ampezzo:
Als einzige Feriendestination in Italien zählt Cortina d’Ampezzo zur Gruppe „Best of the Alps“, einem Zusammenschluss von zwölf internationalen 
Spitzenferienorten. Cortina liegt in der italienischen Provinz Belluno in Venetien. Internationale Berühmtheit erlangte Cortina durch die 
Ausrichtung der olympischen Winterspiele 1956 und bereits in den 30-er Jahren durch die ersten Luis-Trenker-Bergfilme. Auch als James-Bond-Kulisse
 („For your Eyes only“) mussten die Dolomiten herhalten. Sylvester Stallone war 1993 als Cliffanger in Cortina unterwegs. 

Anreise:
Mit dem Flugzeug: Die nächstgelegenen Flughäfen sind Venedig (Marco Polo, 160 km), Treviso (Canova, 130 km), Verona (Catullo, 260 km) und 
Innsbruck (170 km). Zum Flughafen Marco Polo und zum Bahnhof Venezia-Mestre besteht mehrmals täglich ein Bustransfer.

Mit dem Zug: Der nächstgelegene Bahnhof ist in Calalzo di Cadore, 35 km von Cortina entfernt. Vom Bahnhof Venedig-Mestre erreicht man mit dem 
bequemen Transfer ‘Cortina Express‘ Cortina d’Ampezzo in nur ca. zwei Stunden.

Mit dem Auto: Cortina wird in Nord-Süd-Richtung von der so genannten „Alemagna“, der Staatsstraße Nr. 51, in Ost-West-Richtung von der Dolomiten-
Staatsstraße „48bis“ durchquert. Die Autobahnausfahrten für Cortina sind Belluno im Süden der A27 (72 km) und Brixen im Norden der Brennerautobahn
 A22 (87 km).

Kontakt:
CORTINA TURISMO - Member of BEST OF THE ALPS
Via Marconi, 15/B
I - 32043 Cortina d'Ampezzo - BL
Tel. +39.0436.866.252 | Fax +39.0436.867.448 
http://cortina.dolomiti.org   
cortina@dolomiti.org

Bildunterschriften:
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Die Wiege von Inka Dropmann. Foto: Giacomo Pompanin

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Designerin trifft Handwerker: Inka Dropmann und der Ampezzaner Tischler Claudio Faloppa. Foto: Giacomo Pompanin

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Bei der Preisverleihung, von links:  Jurymitglied Professor Kuno Prey der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen, 
Tischlermeister Claudio Faloppa, Preisträgerin Inka Dropmann und Timo Salli, Professor an der Aalto University in Helsinki. Foto: Giacomo Pompanin

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