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Die Experten für wärmebrückenfreies Bauen feiern Jubiläum und ebnen den Weg für die nächste Führungsgeneration

Welden (jm) – Für die DIHA GmbH aus Welden bei Augsburg ist das Geschäftsjahr 2021 ein ganz besonderes: Denn DIHA besteht mittlerweile seit 25 Jahren und bereitet im Jubiläumsjahr außerdem den Generationswechsel an der Führungsspitze vor, damit sich die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Anton Kempter und Konrad Wetzstein schrittweise zurückziehen können.

35 Patente und Gebrauchsmuster sprechen für sich: Seit einem Vierteljahrhundert liefert die Ideenschmiede DIHA eine Systemlösung nach der anderen für Energieeinsparung im Haus. Mit Erfolg: Als Spezialist für effiziente Rollladenkastendämmung und -sanierung hat sich das Unternehmen europaweit einen Namen als der Innovator schlechthin gemacht. Wenn es irgendwo im Haus gilt, eine Wärmebrücke zu eliminieren, dann kommt DIHA mit der pfiffigen Idee um die Ecke und wird dafür in Fachkreisen gefeiert.

„Ich bin wirklich sehr stolz darauf, was wir in den vergangenen 25 Jahren alles geschafft haben: Wir haben uns vom Tüftler an Rollladengurten zum angesehenen Spezialisten für wärmebrückenfreies Bauen entwickelt – da haben wir wirklich einen beachtlichen Weg zurückgelegt“, freut sich Anton Kempter, der die DIHA GmbH 1996 zusammen mit Konrad Wetzstein gegründet hat und mit ihm gemeinsam ein landkreisübergreifendes Erfolgsprojekt für Bayerisch-Schwaben umgesetzt hat. Kempter stammt aus Landensberg im Landkreis Günzburg, Wetzstein aus Osterbuch (Landkreis Dillingen) und der heutige Firmensitz Welden liegt im westlichen Augsburger Land.

Der Erfolg des Familienunternehmens liegt nicht nur in seinen innovativen Konzepten für ein dichtes Haus begründet. „Auch unsere langjährigen Geschäftspartner und natürlich besonders unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben maßgeblich dazu beigetragen, dass wir jetzt dieses tolle Jubiläum feiern dürfen“, betont Konrad Wetzstein.

In einer Garage fing alles an

1996 haben die beiden Kumpels Kempter und Wetzstein nebenberuflich in der Garage von Anton Kempter angefangen und hatten es am Anfang wahrlich nicht leicht: „Für unsere Idee, eine gedämmte Gurtführung im Rollladenkasten mit vierfacher Bürstendichtung anzubieten, wurden wir erst einmal ausgelacht. Die Kollegen haben beim angesetzten Preis von rund fünf Mark pro Stück die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, weil die Standard-Gurtführung damals gerade mal 50 Pfennig gekostet hat“, erinnert sich Konrad Wetzstein.

Experten erkennen das Potenzial

Gut, dass es damals aber doch einige Fachhandwerker und vor allem Energieberater gab, die das enorme Einsparpotenzial bei den Heizkosten und den Schutz vor Bau- und Feuchteschäden) erkannten.  Mittlerweile ist DIHA mit seinem Konzept, Wärmebrücken im Bau zu reduzieren, ein mehrfach prämierter Innovationsführer, der immer wieder für Benchmarks in der Energieeinsparung sorgt. „Auch heute ist eine vernünftige Gebäudedämmung der Schlüssel für Energieeinsparung und ressourcenschonendes Wohnen. Mit unseren Ideen sind wir immer noch die die absoluten Vorreiter in der Baubranche“, so Kempter.

Die Zahlen sprechen Bände: Aus der anfänglichen Zwei-Mann-Garagen-Crew ist ein Unternehmen mit 50 Mitarbeitenden geworden, auch flächenmäßig hat sich viel getan. Gerade eben haben Kempter und Wetzstein in Welden ein neues Grundstück gekauft, um die Produktions-, Lager- und Verwaltungsflächen auf insgesamt 13.000 m2 erweitern zu können.

Oft kopiert, nie erreicht

„Es ist das größte Kompliment für uns, dass viele Mitbewerber unsere Produkte nachbauen. Einige von ihnen sehen sich selbst gerne als Markt-Innovatoren, dabei kupfern sie einfach unsere Ideen ab“, sagt Kempter und schmunzelt, weil er weiß, dass die Plagiate nie und nimmer an das DIHA-Original heranreichen: „Wer uns kopiert, der kopiert halt auch unsere Fehler. Wir sind da zum Glück immer einen Schritt voraus und das wissen die Experten am Bau“, so Kempter. Für viele Produkte hat DIHA mittlerweile europaweit Lizenzen an andere Hersteller vergeben.

Aus der Praxis für die Praxis

Die stetige Innovation kommt bei DIHA aus der Praxis für die Praxis: Eine ganze Reihe an Fachberatern im Außendienst hat engen Kontakt zu Architekten und Planern, aber in erster Linie natürlich zu den Verarbeitern, also den Handwerkern und Bauunternehmen. „Unsere Leute wissen genau, wo auf der Baustelle der Schuh drückt. Wir kümmern uns dann um die Lösung und machen ein passendes System daraus“, sagt Konrad Wetzstein. Knackpunkt dabei: Weil es am Bau immer weniger Fachkräfte gibt, braucht es einfache Systeme, welche DIHA zum Beispiel mit dem „Rundum-Sorglos-Paket“ ihrer Stützendämmschalung im Mauerwerksbau liefert. Dadurch entfallen aufwändige Schalungsarbeiten und die Bauarbeiter vermeiden Montagefehler, was wertvolle Zeit und natürlich Ärger auf der Baustelle einspart.

Stabilität trotz Corona

„Während durch Corona alles andere monatelang heruntergefahren wurde, haben die Baustellen durchgearbeitet. Der Bedarf an unseren Qualitätsprodukten ist daher nie abgebrochen“, erklärt Anton Kempter. Einzig die Rohstoffknappheit traf auch DIHA und sorgte für astronomische Preise seitens der Zulieferer. Die bis zu 90 % höheren Kosten im Materialeinkauf musste DIHA in Kauf nehmen und kompensieren. „Natürlich mussten auch wir unsere Preise anpassen. Wir sind aber nur so weit gegangen, die entstandenen Material-Mehrkosten aufzufangen. Zusätzlich bereichert haben wir uns nicht, unsere Kunden sind schließlich wichtige Partner für uns“, so Konrad Wetzstein. Dank der konstanten Auftragslage während des Lockdowns war von Kurzarbeit bei DIHA keine Rede, ganz im Gegenteil: DIHA hat den Mehrschichtbetrieb und die Sechs-Tage-Woche eingeführt, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. Außerdem erweiterte das Unternehmen den eigenen Liefer-Fuhrparkum ein weiteres Gespann, um noch schlagkräftiger direkt an die Baustellen liefern zu können.

Investition in die Zukunft

Es brummt also bei DIHA und die Position der Stärke bietet Konrad Wetzstein und Anton Kempter die ideale Vorlage, um künftig schrittweise kürzertreten zu können und die Unternehmensnachfolge anzugehen. Mit dem langjährigen Vertriebsleiter und Prokuristen, Betriebswirt (VWA) Andreas Klob sowie dem technischen Leiter Stefan Kempter, Sohn von Gründer Anton Kempter und Spezialist für Automatisierungstechnik und Mechatronik, stehen die perfekten Nachfolger bereits parat. Das Duo wird im Laufe des Jahres 2022 das Zepter in der Firma übernehmen. „Toll, dass wir mit Andreas und Stefan eine interne Lösung gefunden haben. Wir wissen, dass unser Unternehmen bei den beiden bestens aufgehoben ist“, so Konrad Wetzstein.

Ein Blick in das DIHA-Sortiment

DIHA bietet innovative Systemlösungen für die Sanierung und den Neubau von Immobilen: zum Beispiel die mit dem Innovationspreis ausgezeichnete Sanierungsgurtführung ESM, bei der beim Wechsel der Gurt nicht ausgebaut werden muss, oder die unterschiedlichsten Rollladenkastendämmungen, mit denen sich auch in Altbauten Wärmeverluste eliminieren lassen.

Im Neubau glänzt DIHA mit patentierten Lösungen wie zum Beispiel der neuen ESM-Fensterbefestigung Plus, seinen unterschiedlichen Rollladen-, Jalousie-, und Gurtkästen, Lösungen für Stützen-, Deckenrand- und Ringankerschalungen, ein eigenes Pfettendämmsystem und sämtliche Arten von luftdichten Durchführungen. Wer will, der kann sich bei DIHA auch Dämmstoffe individuell zuschneiden lassen.

Pünktlich zum Jubiläum anlässlich des 25-jährigen Bestehens hat DIHA neue Systemlösungen entwickelt und zwar den Rolladenkasten neoRoll, den Jalousiekasten neoSTORE und die individualisierbare Variante neoBOX. Die Neuheiten sind allesamt im Baukastensystem erhältlich und lassen sich so perfekt für das jeweilige Objekt konfigurieren.

 

Bildunterschrift: Die aktuelle und künftige DIHA-Führung, von links: Prokurist Andreas Klob, die beiden Gründer und Geschäftsführer Konrad Wetzstein und Anton Kempter sowie der technische Leiter Stefan Kempter. Foto: Kati Bayer/DIHA

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