Neues Jahr, neues Glück: Anfang März startet Kitesurferin Susanne Schwarztrauber auf den Kapverden in ihre zweite Weltcup-Saison der GKA World Tour. Die 31-jährige überraschte im vergangenen Jahr die Szene mit Rang sechs und war damit nicht nur beste Deutsche im Weltcup, sondern auch die beste Amateurin im Kreise von lauter Profis. In dieser Saison geht Schwarztrauber erstmals für das deutsche Core-Kite-Team an den Start.

„Die Umstellung auf das neue Material hat sehr gut funktioniert und natürlich will ich in dieser Saison noch mehr erreichen als im Vorjahr. Ich bin relaxter geworden und habe mich auch beim Kiten noch extrem weiterentwickelt. Schauen wir mal, wie’s läuft“, zeigt sich die Oberpfälzerin vor dem Weltcupauftakt auf den Kapverden voll motiviert. Seit knapp zwei Wochen weilt Schwarztrauber bereits auf der Insel, um sich vor Ort bestens vorbereiten zu können.

Mit dem Start der Wettbewerbe in der Disziplin Kitesurf, dem Wellenreiten, könnte es allerdings noch etwas dauern, denn die Wellen- und Windprognosen für die nächsten Tage sind eher schlecht. „Wellentechnisch sieht es an den ersten potenziellen Wettkampftagen eher mau aus, so dass die Veranstalter wohl das komplette Zeitfenster bis zum Freitag, 6. März, ausschöpfen werden“, sagt Susanne Schwarztrauber.

Wenn die Wellen ganz ausbleiben, dürften Schwarztraubers Chancen auf einen guten Weltcupauftakt schwinden, denn dann könnten die Veranstalter einfach die Disziplin wechseln und auf „Strapless Freestyle“ switchen. „Das ist dann eigentlich eine komplett andere Sportart und fast so, als wenn du einer Abfahrtsläuferin sagst: Sorry Mädel, heute gibt die Piste nur einen Slalom her. Für mich würde das heißen: Das tolle Wellentraining, das ich in den vergangenen Tagen hier hatte, war für die Katz.“

Bange machen gilt nicht, und Schwarztrauber nimmt es, wie es kommt. „Im Vergleich zum Vorjahr bin ich viel relaxter. Vor einem Jahr war alles neu, jetzt kenne ich die Leute und die Abläufe. Und ich weiß, dass ich sehr gut mithalten kann. Wenn noch ein wenig Glück hinzu kommt, kann’s richtig abgehen“, sagt Schwarztrauber und erinnert sich dabei besonders gerne an den Heimweltcup auf Sylt, wo sie sensationell Dritte geworden war.

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