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Zahl der Arbeitsunfälle gesunken

Positiver Trend hat sich auch im Jahr 2007 fortgesetzt

Die Zahl der Arbeitsunfälle in Deutschland ist gesunken. Nach Auskunft der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, BG Bau, gab es demnach im Jahr 2007 insgesamt 6.650 Arbeitsunfälle weniger als noch im Jahr zuvor. Dies teilte die BG Bau jetzt in Frankfurt/Main mit.

Die Daten von 2008 weisen darauf hin, dass sich der positive Trend fortsetzt. Deutlich geht die Zahl der tödlichen Unfälle zurück: Waren es 1998 noch 256, wurden in der Branche im vergangenen Jahr nur noch 137 gezählt. Die Quote der Arbeitsunfälle sank 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 Prozent auf 66,6 Fälle pro 1000 vollbeschäftigte Arbeitnehmer. Grund für diese Entwicklungen ist nach Einschätzung der Berufsgenossenschaft das verstärkte Bemühen um Unfallprävention.

Auf den Baustellen in Deutschland hat es im vergangenen Jahr mehr als 11.000 Absturzunfälle gegeben. Gut 21.500 Mal kam es zu Stolper-, Rutsch- und Sturzunfällen. Besonders häufig traf es Maurer, Dachdecker, Maler und Lackierer, Zimmerer, Gebäudereiniger und Gerüstbauer. Das teilte die BG Bau jetzt in Frankfurt/Main mit.

Risiken gibt es aber nach wie vor - auch da, wo nicht unbedingt mit ihnen gerechnet wird. Absturzgefahr beispielsweise besteht auf der Baustelle nicht nur bei der Arbeit selbst: Fast 6.000 dieser Unfälle passierten auf dem Weg zum oder beim Verlassen des Arbeitsplatzes, etwa beim Betreten von Gerüsten. Häufig passieren Unfälle außerdem, wenn die Kontrolle über Maschinen oder Werkzeuge verloren geht.

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