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Das Internet als Sympathiefalle

Frustrierte Mitarbeiter können Firma schaden

Verkehrte Welt: Während sich Staaten weltweit Sympathien verscherzen, weil sie jede Unmutsäußerung im Internet überwachen, setzen viele Firmen ihren Ruf aufs Spiel, weil ihre Chefetage genau dies bisher nicht tut. Das Netz reizt frustrierte Mitarbeiter, anonym „Dampf abzulassen“, was zu einem negativen Image eines Unternehmens führen kann.

Vor diesem Hintergrund zeigen sich Führungskräfte erschreckend ahnungslos. Von 700 weltweit durch die PR-Agentur Weber Shandwick befragten Leitenden Angestellten erkannte nur ein Drittel die Gefahr, dass sie im Internet von eigenen Untergebenen schlechtgemacht werden könnten. Nur ein Fünftel (21%) hat die Neuen Medien auf der Rechnung, wenn es um drohende Imageschäden geht – während 84 % sich vor der sprichwörtlich schlechten Presse oder negativer TV-Berichterstattung fürchten. Erstaunliche Zahlen angesichts der Tatsache, dass zwei Drittel der Interviewpartner selbst das Internet nutzen, um sich über die Konkurrenz zu informieren und „den Wettbewerb auszuspähen“, wertet die Internetplattform www.mittelstandswissen.de das Ergebnis der Studie.

Frustrierte Mitarbeiter, die im Internet „Dampf ablassen“ können zum Imageproblem für Unternehmen werden. Foto: dreamstime

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